Vorstellung neues Mitglied: Dirk von Grolman

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Vorstellung neues Mitglied: Dirk von Grolman

Beitragvon grolman » 5. Jul 2017 10:49

Dirk von Grolman über sich:

Ich bin 1946 geboren, bin verheiratet, habe zwei Söhne. eine Tochter und drei Enkel. Zum Schreiben kam ich durch den Doyen-Verlag. Der Verlag kontaktierte mich 2006, war interessiert an meinem Familienarchiv und da speziell an unveröffentlichten Manuskripten.

Eine feine runde Sache und so enschloß ich mich, »Das Tagebuch der Mathilde von Grolman - ein Leben als junge Frau in Potsdam in der Zeit von 1832 – 1847« zu veröffentlichen.

2012 folgte dann das Buch mit dem Titel »Aus dem Leben ihres Vaters Fritz Max Hessemer» erschienen im Vindobona-Verlag.

Im gleichen Jahr folgte dann die Chronik der Familie Hessemer: »Heßemer auf den Spuren meiner Vorfahren, Ahnen und Urahnen« erschienen im Doyen-Verlag - immerhin schon 684 Seiten mit vielen Portraits und einem umfassenden Personenverzeichnis.

In der mir freien verbleibenden Zeit, befasste ich mich mit dem schriftlichen Nachlass meines Großonkels Dr. Dr. Adolf von Grolman Schriftsteller Literaturhistoriker und Kritiker.

Sein literarischer Nachlass beläuft sich auf mehr als 5000 Briefe (u.a. an Thomas Mann und Hermann Hesse. Die vollständige Liste der literarischen Briefpartner, über 1000 Aufsätze und mehr als 1000 Rezensionen (die schöne LiteraturEd. Avenarius Verlag-Leipzig Will Vesper) und ca. 60 Buchveröffentlichungen sind zum größten Teil auf meiner Website Dr. Dr. Adolf von Grolman Teil 1 und meiner zweiten Website Dr. Dr. Adolf von Grolman Teil 2. nachzulesen.

Durch die Sichtung des literarischen Nachlasses meines Großonkels bekam ich genügend Anregung für mein neuestes Buch mit dem Titel »Mein Freund das Buch" -die Lehre der verschiedenen Dichtformen und ihrer Sonderformen- 24 Aufsätze aus die Lesewelt, Zeitschrift des Deutschen Buchbundes von 1951 - 1954 von Autor u. Literaturkritiker Dr. Dr. Adolf von Grolman«. Das Buch

Das Manuskript dazu entstand in akribischer Kleinarbeit, das Buch erschien 16.06.2016 im Epubli-Verlag.

Wissenswertes zu den einzelnen Titeln erfahren interessierte Leser unter:Buchvorstellungen Dirk von Grolman und hier finden Sie eine Leseprobe: von Mein Freund das Buch

Rezension: Mein Freund das Buch und hier folgt der Link zum Autorenportrait:
Autorenportrait Dirk von Grolman
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Re: Rezension "Karlsruhe in den Jahren 1945 - : Dirk von Grolman

Beitragvon grolman » 24. Sep 2017 15:40

Karlsruhe in den Jahren 1945 - 1954 Wiederaufbau und Neubeginn einer Stadt im Nachkrieg - Dirk von Grolman Empfehlung
Karlsruhe in den Jahren 1945 - 1954 Wiederaufbau und Neubeginn einer Stadt im Nachkrieg - Dirk von Grolman
Kurze Inhaltsangabe Klappentext:

Karlsruhe in den Jahren 1945 - 1954 Wiederaufbau und Neubeginn einer Stadt im Nachkrieg Erinnerungen Berichte Dokumente Bilder und Gedanken zur Stadtgeschichte für die Zeitgenossen und kommenden Karlsruher gesammelt u. dargestellt von Dr. jur. Dr. phil. Adolf von Grolman bearbeitet, bebildert u. herausgegeben von Dirk G. W. von Grolman Hannover 2017.

Rezension:

Und wieder halte ich ein literaturhistorisches Werk von Dirk von Grolman in den Händen, welcher liebevoll die Erinnerungen, Berichte und Dokumente seines Onkels zur Geschichte der Stadt Karlsruhe der Jahre 1945 bis 1954 aufbereitet und neu verlegt hat.

Ein Buch, in dessen Inhalt sich die Liebe widerspiegelt, die der Literaturkritiker Adolf von Grolman für seine Heimatstadt Karlsruhe in seinem Herzen trug. Zusammengetragene Erinnerungen, Berichte, Dokumente, Bilder und Gedanken, welches das Zeitkolorit der ersten neun Nachkriegsjahre der Stadt zeigt.

Man merkt dem damaligen Dr. jur. Dr. phil. Adolf Grolman in bestimmten Kapiteln des Buchs, seine Erschütterung an, die der Zweite Weltkrieg in den Seelen der Menschen und in der Seele Karlsruhes hinterlassen hat. Sachlich und ernsthaft setzt er sich mit den Geschehnissen auseinander. Der Autor übt auf leise Weise Kritik, hinter der auch die Traurigkeit spürbar ist, die Grolman empfunden hat. Spiegelt in seinen Worten die damalige Seele der Stadt – trist, zerstört, krank, manchmal auch noch verirrt und doch zum Neubeginn bereit.

Statistisch wertvolles Zahlenmaterial, die Beschreibung des Lebens der Menschen in Karlsruhe von 1945 bis 1954, der Wiederaufbau der Stadt, die Entwicklung der Kultur, Gerichtsbarkeit, Politik, Wirtschaft und das Bestreben nach Wohlstand sind ein Bestandteil des Buchinhalts, genauso wie wertvolles Bildmaterial, ergänzend mit liebevollen und kenntnisreichen Beschreibungen der kulturhistorischen Hintergründe bestimmter Bauten und Sachlagen.

Erwähnenswert ist auch die Einstellung des Autos Adolf von Grolman, der im Buch schrieb, dass bestimmte zerstörte Bauten als kulturhistorische Ruinen ihren eignen mahnenden Charme ausstrahlen und es wert sind, als Ruinen erhalten und baulich als solche gepflegt zu werden.

Das Buch ist stilistisch bemerkenswert gut, aber auch in diesem Buch ist der Zwiespalt Grolmans zum weiblichem Geschlecht, zum Feminismus, spürbar:

Zitat:

Die Stadt Karlsruhe hat 1945 erst zögernd und dann mit fester und männlicher Entschlossenheit einen ganz bestimmten Weg zu gehen unternommen.

Zitatende

Ein imposantes zeitgeschichtliches Dokument, dieses Buch. Es ist nicht nur eine Chronik – sondern bemerkenswert mehr. Es zeigt die ureigensten Wechselbezüge, die verschiedensten Konnexionen, sei es geschichtlich, politisch, kulturell und zwischenmenschlich auf, die den besonderen Charakter Karlsruhes in den Nachkriegsjahren ausmachten. Zugleich ist das Buch auch ein Liebeserklärung des Literaturkritikers und Autors Adolf von Grolman an seine Heimatstadt.

Heidelinde Penndorf
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